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Der Witz geht so:

Tref­fen sich zwei Sozi­al­wis­sen­schaft­ler, sagt der eine zum ande­ren: „Ein­mal Pom­mes mit Mayo, bit­te“.

Natür­lich habe ich mich immer wie­der gefragt, ob ich das in dem Witz beschrie­be­ne Lebens­ri­si­ko wirk­lich auf mich neh­men muss­te, als ich mich für ein Stu­di­um der Poli­tik­wis­sen­schaf­ten, Sozio­lo­gie und ver­glei­chen­den Reli­gi­ons­wis­sen­schaft ent­schied. Doch dann wie­der­um gibt es ja auch ande­re Men­schen, die ihrem Dämon fol­gen und sich mit dem beschäf­ti­gen, was sie beschäf­tigt. Also war­um nicht auch ich?

Ich habe zwar tat­säch­lich in der Würst­chen­bu­de gestan­den, aber mein Beruf ist es, ange­hen­de Poli­zei­be­am­ten bei der Fra­ge zu beglei­ten, was die­se moder­ne Mas­sen­ge­sell­schaft über­haupt ist, in der Poli­zei agiert und wie ein Gewalt­mo­no­pol in einem demo­kra­ti­schen Staat in Erschei­nung tre­ten kann.

„Poli­zei hat kein Abitur“ ist seit­her ein Spruch, der den von den Sozi­al­wis­sen­schaft­lern an der Pom­mes­bu­de abge­löst hat. Für mich hat sich Poli­zei viel­mehr als das erwie­sen, was Max Weber einst über die „ewi­ge Jugend­lich­keit“ der Sozio­lo­gie schrieb: Poli­zei ist ein fort­schrei­ten­der Fluss, der mir als Sozi­al­wis­sen­schaft­ler „stets neue Pro­blem­stel­lun­gen zuführt“.

Mei­ne Web­site soll dazu ein­la­den, sich mit dem Bogen zu beschäf­ti­gen, der sich zwi­schen sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Betrach­tun­gen und poli­zei­li­cher Dring­lich­keit spannt. In die­sem Span­nungs­bo­gen ste­he ich selbst, wes­we­gen hier mei­ne per­sön­li­che Bio­gra­phie zu fin­den ist. Dane­ben stel­le ich mein Zeit­schrif­ten­pro­jekt „Polizei.Wissen“ vor und mache auf Ter­mi­ne auf­merk­sam, bei denen ich z. B. Vor­trä­ge hal­te.

Im Film „Die Liga der unge­wöhn­li­chen Gen­tle­men“ beant­wor­tet Dorian Gray die Fra­ge „Was sind Sie?“ mit: „Ich bin kom­pli­ziert“. Man möch­te fra­gen: Wer ist das nicht? Doch eine Web­site ist nicht dazu da, die Kom­pli­ziert­heit eines von fast acht Mil­li­ar­den Men­schen zu zele­brie­ren, son­dern soll einen Blick auf das Wesent­li­che ermög­li­chen.

Ich hof­fe, dass das hier gelingt. Für wei­ter­ge­hen­de Fra­gen (auch ger­ne zu mei­ner Kom­pli­ziert­heit) ste­he ich ger­ne per­sön­lich zur Ver­fü­gung.