Zeitschriftenprojekt Polizei.Wissen

Themenheft zur polizeilichen Bildung

Die Idee hin­ter dem Zeit­schrif­ten­pro­jekt „Polizei.Wissen“ ist fol­gen­de: In der Leh­re an Poli­zei­aus- und fort­bil­dungs­ein­rich­tun­gen fal­len immer wie­der The­men an, die ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven auf sich zulas­sen. Das kön­nen z.B. die juris­ti­sche, sozio­lo­gi­sche und die poli­zei­prak­ti­sche Sicht­wei­sen sein. Die Zeit­schrift macht sich nun zur Auf­ga­be,

a) eine Man­nig­fal­tig­keit an Sicht­wei­sen

b) in kur­zen Tex­ten

zusam­men­zu­füh­ren. Dadurch soll eine Dis­kus­si­on mög­lich wer­den, die ansons­ten nur schwer zu orga­ni­sie­ren wäre und die sonst sehr lan­ge dau­ern wür­de.

Die Zeit­schrift wen­det sich in jeder Aus­ga­be einem The­ma zu, das in der Leh­re in poli­zei­li­chen Kon­tex­ten von aktu­el­ler Bedeu­tung ist. Grund­sätz­lich wird in den The­men­hef­ten ein The­ma von ver­schie­de­nen Sei­ten beleuch­te­tet. Dabei wird jeweils beson­ders der poli­zei­li­chen Per­spek­ti­ve Raum zur Aus­spra­che gege­ben.

Ent­schei­dend ist dabei die Kür­ze der Arti­kel, die 10.000 Zei­chen nicht über­schrei­ten soll. Kur­ze Arti­kel haben

  1. eine erhöh­te Chan­ce, tat­säch­lich gele­sen zu wer­den,
  2. ermun­tern sie die Autorin­nen und Autoren dazu, sich auf wenig Platz mög­lichst genau und poin­tiert zum The­ma zu äußern und
  3. ermög­li­chen sie eine ver­glei­chen­de Lek­tü­re, so dass das Heft wie eine klei­ne Debat­te gele­sen wer­den kann. Der vier­te Aspekt ist nicht zen­tral, wird aber mit­ge­dacht: Kur­ze Arti­kel las­sen sich in der Leh­re ein­set­zen und die­nen inso­fern auch als Lehr­ma­te­ri­al.

Den Lese­rin­nen und Lesern soll also ein recht leicht zu lesen­des, den­noch inhalt­lich viel­sei­ti­ges und anspruchs­vol­les Heft ange­bo­ten wer­den, das Fra­ge­stel­lun­gen aus der Leh­re auf­greift und von kom­pe­ten­ten Autorin­nen und Autoren dis­ku­tie­ren lässt.

Das Heft erscheint zuerst ein­mal jähr­lich. Jedes Heft hat eine(n) verantwortliche(n) Fachredakteur(in), die/der die Aus­wahl und Anspra­che der Autorin­nen und Autoren ver­ant­wor­tet und die Tex­te orches­triert. Auf län­ge­re Sicht wer­den aber 1. eine enge­re zeit­li­che Tak­tung als auch 2. eine the­ma­tisch brei­te­re Streu­ung z.B. in den Bereich der Ein­satz­leh­re ange­strebt.

Bis­her erschie­ne­ne Hef­te:

  1. Inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz für die Poli­zei (Hrsg.: Alex­an­der Bosch, Jonas Grutz­palk und Tho­mas Mül­ler, 2017)
  2. Poli­ti­sche Bil­dung und Poli­zei (Hrsg.: Bern­hard Fevel, 2018)
  3. Poli­zei und der Tod (Hrsg.. Mat­thi­as Frey und Jonas Grutz­palk, 2019)
  4. Ethik für die Poli­zei (Hrsg.: Micha­el Boro­woski, 2019)
  5. Sozi­al­wis­sen­schaf­ten für die Poli­zei (Hrsg.: AK Poli­zei­for­schung, 2020)

Anste­hen­de Hef­te:

  • Son­der­heft zur Coro­na-Kri­se! Call for Ent­ries hier.
  • Poli­zei vor der Lage (Hrsg.: Jonas Grutz­palk. 2020)
  • Auto­ri­tät für die Poli­zei (Hrsg.: Mat­thi­as Weber, 2021)